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UI/UX-Designtrends 2023: Bewegung, Immersion und Barrierefreiheit

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UI/UX-Designtrends 2024: KI-gestützt, nachhaltig und inklusiv

UI/UX-Design entwickelt sich 2024 in Richtung intelligenter und verantwortungsvoller Gestaltung. Bewegte Grafiken bleiben wichtig, werden aber mit KI und ethischen Überlegungen verbunden. Midjourney und KI-Funktionen in Figma helfen, Ideen schnell zu entwerfen und zu testen. Googles Gemini erstellt beispielsweise individuelle Oberflächenlayouts aus Textanweisungen. Prototypen müssen dadurch nicht vollständig von Hand aufgebaut werden

Ein weiteres Thema ist Nachhaltigkeit. Dem digitalen Raum werden etwa 2–5% der weltweiten Emissionen zugerechnet, mehr als der Luftfahrt. Ressourcenschonende Gestaltung optimiert Bilder und Videos, reduziert Webfonts und bietet helle sowie dunkle Ansichten. Auf OLED-Bildschirmen benötigt eine dunkle Darstellung meist weniger Energie. Die Web Sustainability Guidelines des W3C unterstützen die Verringerung der Umweltauswirkungen

Wichtige Entwicklungen:

  • KI-gestützte Oberflächen: Ansichten passen sich in Echtzeit an Vorlieben und Nutzungssituationen an. Ein Layout kann sich beispielsweise anhand bisherigen Verhaltens verändern. Generative Werkzeuge unterstützen Logos, Farbpaletten und vollständige Seitenentwürfe
  • Gezielte Bewegung: Kleine Interaktionen, sanfte Ladezustände und Rückmeldungen bei Übergängen führen Nutzer, ohne sie abzulenken. Animationen erfüllen praktische Aufgaben; ein spielerischer Ladebalken kann die wahrgenommene Wartezeit verkürzen
  • Erweiterte und virtuelle Realität: Mit besserer Hardware entstehen Oberflächen für AR-Brillen und VR. Räumliche Benutzeroberflächen ordnen Bedienelemente im dreidimensionalen Raum an. Erste Anwendungen gibt es bereits in Spielen und Schulungen
  • Nachhaltige und ethische Gestaltung: Effizienter Code und schlanke Dateien werden Teil der UX-Strategie. Gestaltung soll Abhängigkeit fördernde Muster begrenzen, Datenschutz respektieren und digitales Wohlbefinden unterstützen. Nachhaltigkeit berücksichtigt auch die Entwicklungsmöglichkeiten künftiger Generationen
  • Barrierefreiheit und Inklusion: Der europäische Accessibility Act rückt die Zugänglichkeit wichtiger digitaler Produkte in den Mittelpunkt. Kontrast, Tastaturbedienung, Untertitel und weitere Hilfen sollen zum Standard werden. Kulturelle und soziale Unterschiede werden ebenfalls berücksichtigt, um digitale Angebote möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen

UI/UX verbindet 2024 intelligente Technik mit bewusster Gestaltung. Gute Produkte nutzen KI für passende, angenehme Oberflächen und beachten Nachhaltigkeit und Inklusion. Europäische Unternehmen sollten digitale Erlebnisse schaffen, die Nutzern helfen und Menschen sowie Umwelt berücksichtigen

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